RoSA® - Rotationsstabiler Schraubanker

Die rotationsstabile Fixation des Hüftkopfes/ des Kopf-Hals-Fragmentes bei Schenkelhalsfrakturen bzw. hüftnahen Oberschenkelfrakturen ist das Ziel der Osteosynthese mit RoSA®, dem rotationsstabilen Schraub-Anker. RoSA® ermöglicht erstmalig die Kombination von Gleitprinzip, Kompressionsmöglichkeit und Rotationssicherung mit einem kompakten, aus mehreren Teilen bestehenden Kraftträger. Die Vorteile der Klinge werden mit den Vorteilen der Schraube in einem einzigen Kraftträger kombiniert und erreicht. Als extramedulläres Implantat wird der Schraub-Anker in einer Gleithülsenplatte aufgenommen. Die Möglichkeit des dynamischen Gleitens und die rotationsstabile Verankerung des Schraub-Ankers im Kopf-Hals-Fragment verhindern das Eindringen des Implantates in das Gelenk.

Um alle CCD-Winkel versorgen zu können, wird die Gleithülsenplatte mit Winkeln in 7°-Schritten angeboten.

RoSA® gibt es in 3 Längen. Im Zusammenhang mit der Gleithülsenplatte wird ein Längenbereich von 75 bis 130 mm abgedeckt.

Die Gleithülsenplatte gibt es in 3 Schaftlängen, mit 1,3 und 5 Löchern. Die Schaftlöcher sind Kombikompressionslöcher mit folgenden Optionen zur Besetzung mit Kortikalisschrauben Ø 4,5 mm (Großfragment):

  • Standardschrauben (variable Richtung) ohne Kompression
  • Standardschrauben (etwa senkrecht zum Schaft) mit Kompression
  • Winkelstabile Kopfgewindeschrauben (senkrecht zur Platte) ohne Kompression
  • Winkelstabile Kopfgewindeschrauben (senkrecht zur Platte) mit Kompression

Vorteile dieses Implantats:

  • Relativ kleiner Zugang bei kopferhaltender Osteosynthese der Schenkelhalsfraktur unter weitgehender Schonung der Muskulatur.
  • Gute Abstützung durch kompakten und knochensparenden Kraftträger.
  • Rotationsstabilität zwischen Knochen und Implantat.
  • Rotationsstabilität zwischen den Implantatkomponenten.
  • Extrem hohe Ausreißfestigkeit auch bei Osteoporose.
  • Intraoperative kontrollierte Reposition und Kompression.
  • Geringe Abhängigkeit von der Knochenqualität.
  • Kein Risiko für intraoperativen Repositionsverlust beim Einbringen des Implantats.

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