Mitarbeiter/innen laufen für guten Zweck
10.06.2011
Nach dem Lauf im vergangenen Jahr hat Königsee Implantate seine Ankündigung wahr gemacht und eine noch größere Mannschaft nach Erfurt zum Unternehmenslauf geschickt. Dieser fand zum insgesamt 3. Mal statt. Unter den diesjährig 260 startenden Institutionen, traten auch wir mit 34 Mitarbeitern zu dem 5km-Lauf durch die Erfurter Innenstadt an. Das sind 11 Teilnehmer mehr als im vergangenen Jahr.
Frank Orschler, Geschäftsführer Königsee Implantate, lief dieses Jahr ganz vorne mit und freute sich über eine so große und motivierte Truppe. Er motivierte seine Mitarbeiter wieder mit einer Spende von 20€ pro mitlaufenden Mitarbeiter zu Gunsten mehrerer karitativer Einrichtungen, die von den Laufteilnehmern vorgeschlagen worden waren.
"Täglich arbeitet unser Mitarbeiterteam daran, dass Patienten rechtzeitig mit den nötigen Implantaten
weltweit versorgt werden. Dabei ist uns ganz bewusst,

Sabine Ring, Sandra Bähring, Gisela Döhler, Irmtraud Heinze [vlnr.] gut gelaunt auf dem Weg in Richtung Ziel
dass wir alle großes Glück haben, uns bewegen zu können, zu arbeiten und uns um unsere Familie kümmern zu können. Leider ist das manchmal keine Selbstverständlichkeit. In diesem Bewusstsein freue ich mich, dass eine so große Gruppe in Erfurt an den Start gegangen ist. Zum einen ist dies gut für den karitativen Zweck, den wir unterstützen wollen und zum anderen für die Gesundheit und Fitness der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."
       Die Begeisterung einzelner Mitarbeiter übertrug sich auf die Kollegen. Nun scheint sich eine Tradition daraus zu entwickeln. Nach den überstandenen 5km waren alle froh und stolz sich zum Wohle der eigenen Gesundheit, dem Teamzusammenhalt und für den Spendenbetrag überwunden zu haben.
Nach einer kurzen Verschnaufpause wird fleißig weiter trainiert - fürs nächste Jahr.
Königsee Implantate schafft Sprung auf Juryliste 2011
24.05.2011

Bereits zum 17. Mal sucht die Oskar-Patzelt-Stiftung [Link] im Wettbewerb "Großer Preis des Mittelstandes" [Link] die besten mittelständischen Unternehmen des Jahres.        Schon allein die Nominierung qualifiziert ein Unternehmen zur unternehmerischen Elite in Deutschland, denn niemand kann sich selbst für diesen Preis bewerben, der als bedeutendster Wirtschaftspreis in Deutschland gilt. Nur etwa eins von tausend Unternehmen in Deutschland wird von Dritten nominiert. Der Wettbewerb fragt ausdrücklich nicht nur nach betriebswirtschaftlichen Erfolgen, oder nur nach Beschäftigungs- oder Innovationskennziffern, sondern bewertet ein Unternehmen in seiner Gesamtheit und in seiner Rolle in der Gesellschaft.
       Nach unserer Nominierung und der Bereitstellung unserer Unterlagen im Wettbewerbsportal Kompetenznetz-Mittelstand [Link] sind wir nun in die
"Juryliste 2011" [Link] aufgenommen und haben damit die zweite Stufe des Wettbewerbs erreicht.

Ziele der Oskar-Patzelt-Stiftung, die 2008 durch Bundespräsident Horst Köhler mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt wurde, sind die Förderung einer Kultur der Selbstständigkeit nach dem Motto "Gesunder Mittelstand - Starke Wirtschaft - Mehr Arbeitsplätze" und Respekt, Achtung und Anerkennung unternehmerischer Tätigkeit und unternehmerischer Tugenden.
        Im Herbst 2011 finden die glanzvollen Preisverheihungen in den Wettbewerbsregionen und schließlich durch die Abschlussjury in Berlin statt. Dann wird es wieder heißen: "The winner is ..."
Girl’s Day – Zukunftstag bei Königsee Implantate

 
15.04.2011
Alljährlich findet der bundesweite Girl’s Day statt, bei dem Mädchen zwischen 10 und 15 Jahren einen Einblick in sonst eher "frauenuntypische" Berufe bei Unternehmen und Institutionen erhalten.

       In einem Kooperationsvertrag mit der Regelschule Königsee ist die Betreuung und Kostenübernahme durch uns für die dortige "AG Metall" unter der Leitung unseres Leiters im Musterbau, Matthias Bock, sowie die Durchführung des jährlichen Girl’s Days in unseren Produktionsgebäuden vereinbart. So besuchten uns auch dieses Jahr wieder 3 Mädchen der Klasse 7 und Ausbildungsleiter Roland Bradatsch und Entwickler Matthias Bock erläuterten ihnen den Produktionsablauf. Sie sahen die im letzten Jahr fertiggestellte Lehrwerkstatt in Unterschöbling und bauten unter Anleitung der dortigen Auszubildenden einen Kerzenständer aus Kupfer. Nach anfänglichem Zögern machte das lautstarke Hämmern jedoch recht großen Spaß und alle drei konnten ein kleines Andenken an den Ausflug nach Aschau mit nach Hause nehmen.
       Zwei der Mädchen äußerten sich positiv zur Idee, den Beruf einer Zerspanungsmechanikerin oder eines anderen technischen Berufes zu erlernen, was in der Vergangenheit leider noch keine Mädchen bei uns getan haben. Aber gerade deshalb, werden wir auch in Zukunft den Kontakt zur "Regelschule Königsee" halten und über diesen Weg versuchen, Mädchen für einen Ausbildungsplatz bei Königsee Implantate zu begeistern.
"Um den Anteil an Frauen weiter zu erhöhen, werden wir auch in Zukunft diesen Tag bei Königsee Implantate durchführen, um weiteren Schülerinnen einen Einblick in technische Berufe unseres Betriebes zu ermöglichen."
- so Ausbildungsleiter Roland Bradatsch.
       Der diesjährige Girl’s Day war ein erster Schritt, Mädchen aus Königsee für diese Arbeit zu begeistern, mit dem Ziel, sie über die schulische Arbeitsgemeinschaft an einen Beruf wie z. B. Zerspanungsmechanikerin heranzuführen. Auch im Bereich Industriekaufmann/frau bieten wir Ausbildungsplätze an, so dass unterschiedlichste Interessen und Fähigkeiten gefördert werden können.
Herausforderung angenommen und Ziel erreicht
08.04.2011
Vor dreieinhalb Jahren begann die Ausbildung für Matthias Hellmuth und Eric Kühn zum Facharbeiter für Zerspanungsmechanik bei Königsee Implantate GmbH. Die Ziele gelten für alle Auszubildenden in unterschiedlichen Lehrjahren: Kernqualifikationen sowie berufsspezifische Fachqualifikationen mussten erlernt und geprüft werden. Um die manuellen Fertigkeiten zu erlangen, stand Feilen, Anreißen, Bohren, Senken, Reiben, Sägen und Meißeln auf der Tagesordnung. Drehen, Fräsen und Schleifen wurde später an den Maschinen gelehrt. Nun ist es geschafft. Und nicht nur das. Ein ordentliches Startgeld, Anerkennung vom Arbeitgeber und eine gesicherte Zukunft sind das Ergebnis jahrelangen Lernens.
Neben dem Erreichen des Klassenziels "Facharbeiter Zerspanungsmechaniker" gemeinsam mit ca. 90 anderen Jugendlichen im Ostthüringer Gebiet, wird der sportliche Ehrgeiz aller Königsee-Azubis durch Anreize herausgefordert. Unser Geschäftsführer, Frank Orschler, stellt allen Königsee-Lehrlingen für das Erreichen der ersten drei Plätze in der IHK-Kammerwertung Prämien in Aussicht. Für den Besten werden € 1000,-- als Prämie ausgelobt, für den zweiten und dritten Platz jeweils € 750,-- bzw. € 500,-- .
       Matthias Hellmuth erreichte im Vergleich mit seinen jungen Kollegen in der Erstausbildung den 1. Platz. Er und Eric Kühn als Zweiter können die versprochenen Prämien mit nach Hause nehmen. Beide halten zudem seit gestern einen unbefristeten Arbeitsvertrag bei Königsee Implantate in den Händen.
       Das gute Ergebnis der Azubis zeigt, wie hoch unser Ausbildungsstandard als Implantate-Hersteller ist: Erst im vergangenen Jahr erreichten die beiden Azubis, Christian Hedwig und Stefan Koch, jeweils punktgleich den 2. Platz unter den Azubis in der Erstausbildung in der IHK-Kammerwertung.
       Die Strategie ist aufgegangen: Investition in die Zukunft, Motivation und hohe Leistungsanforderungen lohnen sich für hiesige Unternehmen langfristig sehr. Mit dem 2010 neu eröffneten modernen Ausbildungszentrum wird sowohl der Anspruch als
 
Tino Harz (Lehrfacharbeiter), Matthias Hellmuth, Christoph Mai (Ausbilder), Roland Bradatsch (Ausbildungsleiter), Eric Kühn, Frank Orschler (Geschäftsführer) und Jörg Langheinrich (Personalleiter) - [v.l.n.r.]
  auch die Motivation der Jugendlichen gesteigert. Wenn die Ergebnisse weiterhin so gut sind, kommen wir unserem Ziel Schritt für Schritt näher: Die besten Zerspanungsmechaniker sollen zukünftig aus dem Hause Königsee Implantate kommen.
       Für uns war dies ein Grund zu feiern: Gestern, am 07. April 2011, fand die Zeugnisübergabe an Matthias Hellmuth und Eric Kühn in Aschau statt.
Großes Interesse an Königsee-Workshops
29.03.2011
Nunmehr zum dritten Mal veranstaltete Königsee Implantate einen Workshop für Händler und Ärzte aus unterschiedlichsten Ländern. Wieder waren alle zur Verfügung stehenden Plätze für den Workshop belegt. Der Schwerpunkt lag dieses Mal auf den operativen Zugängen an der oberen und unteren Extremität.

Im Anatomiesaal des Universitätsklinikums Jena
Dr. Rosemarie Fröber, Oberärztin und Mitarbeiterin im anatomischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena, teilte ihren großen Wissensschatz über Knochen, Muskeln, Sehnen, Bänder und Blutgefäße in der vergangenen Woche einmal nicht nur mit Medizinstudenten. Insgesamt über 30 Teilnehmer aus Kolumbien, Costa Rica, Polen, Russland, Libanon, China, Tschechien, Italien und Estland kamen nach Jena, um den operativen Einsatz der Implantate aus dem Thüringer Wald zu proben. Eingewiesen und operationstechnisch betreut wurden die Teilnehmer von Dr. Iris Trompler, Leiterin der Abteilung Unfallchirurgie und Orthopädie am Stadtkrankenhaus Schwabach, und Erik Erlekampf, Chefarzt Unfallchirurgie der Dalberg Klinik Fulda.
Der Workshop wurde von der Landesärztekammer Thüringen als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Die Teilnehmer können – dank EU – die erworbenen Punkte teilweise sogar in ihren jeweiligen Ländern als Fortbildungspunkte anerkennen lassen. Nunmehr standardisiert, soll das Workshop-Angebot in Zukunft weiterhin ausgebaut und fortgesetzt werden.
Ausbildung im Ausland – vier Wochen Schweden
30.11.2010
Victoria Schubanova, Auszubildende für Bürokommunikation, ist wieder zurück. Sie nutzte die einmalige Gelegenheit, ein etwas anderes Büroleben kennen zu lernen. Das tat sie im Oktober in Linköping, Schweden. "Viele Dinge waren dort anders. Besonders die freundliche und herzliche Begrüßung in der 'schwedischen Büro-Familie' gleich zu Anfang, der hohe technische Standard (es gab einen Operationssimulator!) und die großen nachgeahmten OP-Räume, in denen 4 Workshops gleichzeitig stattfinden können, haben mich sehr beeindruckt."
Durch einen zuvor stattfindenden Englisch-Intensiv-Kurs war die Kommunikation mit den Schweden sehr einfach, denn: "Die Schweden sprechen alle ein sehr gutes Englisch." Victoria wurde sofort in den Arbeitsalltag integriert und unterstützte das Team bei den Vorbereitungen für die Workshops. Sie war verantwortlich für die Bereitstellung der Implantate, Instrumente und Informationsmaterialien und assistierte sogar, denn die Implantate kannte sie ja bereits aus Deutschland. Neben den alltäglichen Büroaufgaben repräsentierte sie Königsee bei Besuchen in schwedischen Krankenhäusern, bearbeitete Kundenaufträge – wie in Deutschland und konnte so einmal die andere Seite bei der Auftragsbestellung kennen lernen: Nämlich die des schwedischen
Als Praktikantin beim schwedischen Partnerunternehmen: Victoria [5. v. r.]
Kunden, der Königsee-Produkte kaufen möchte. Insgesamt war es für das Unternehmen, den Vertriebspartner und natürlich Victoria selbst eine neue Art der Kommunikation. Ihr Resümée: "Jeder Azubi sollte die Gelegenheit für einen längeren Auslandsaufenthalt unbedingt nutzen!"
Gefördert werden Auslandspraktika wie dieses vom Bildungs- und Dienstleistungs-Institut Gera aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Neues Ausbildungszentrum eröffnet
28.08.2010
Für Freitag, den 27. August 2010 um 11:30 Uhr hatten wir zur offiziellen Eröffnung der eigenen neuen Ausbildungswerkstatt eingeladen. Viele Gäste sowie Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht kamen. Sie betonte die Wichtigkeit, gute Ausbildungsvoraussetzungen zu schaffen in einer Zeit, in der sich der Fachkräftemangel bereits bemerkbar mache.

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Frank Orschler, Geschäftsführer Königsee Implantate GmbH, schauen Max Wagner (Auszubildender im 2. Lehrjahr) beim Fräsen über die Schulter.
"Königsee Implantate ist mit dem neuen Ausbildungszentrum ein Vorbild für andere Betriebe und Regionen und hat das alles sogar ohne jegliche finanzielle Förderung geschafft." Lieberknecht wünschte zur Erreichung der gesteckten Ziele viel Erfolg und verabschiedete sich nach einer ausführlichen Besichtigung der Ausbildungswerkstatt und dem Produktionsgebäude.
       Bis zu 10 Auszubildende können in dem neuen Zentrum zum Zerspanungsmechaniker ausgebildet werden. Diese Möglichkeit besteht auch für Auszubildende anderer Betriebe. Wir stellen dafür ein erfahrenes Ausbildungs-Team sowie neue Maschinen und Räumlichkeiten zur Verfügung.
       Wir legen beim Inhalt der Ausbildung besonderen Wert auf die Grundfertigkeiten, wie Schleifen, Fräsen, Bohren und Sägen. Diese Grundlagen-
kenntnisse werden bei der heutigen maschinellen Ausrüstung in den Betrieben oft vernachlässigt, sind jedoch für das Gesamtverständnis in der Zerspanung überaus wichtig. "Bei uns müssen die Lehrlinge nicht mit Putzen oder Kaffekochen ihre Zeit 'totschlagen', sondern sie sollen sich auf ihre Ausbildung konzentrieren", sagte Frank Orschler in seiner Begrüßungsansprache. Diese Aussage steht im Zusammenhang mit dem übergeordneten Ziel: "Die besten Zerspanungsmechaniker sollen zukünftig aus dem Ausbildungsverbund Königsee kommen", so Frank Orschler. An diesem Ziel wird in Zukunft in den neuen Räumlichkeiten gearbeitet.
       Eines haben wir bereits erreicht: Der Ausbildungsstandort Königsee ist gesichert und die ersten Lehrlinge haben ihre Ausbildung mit hervorragenden Ergebnissen abgeschlossen (beide 2. Platz in der IHK-Kammerwertung). Nun hoffen wir mit dem neuen Ausbildungszentrum und unserer bereits bestehenden Kooperation mit der Regelschule Königsee, die Voraussetzungen geschaffen zu haben, um in Zukunft die besten Zerspanungsmechaniker aus dem Hause Königsee kommen zu sehen.
Wir sind zum sechsten Mal TOP100 !
02.07.2010
Rostock/Warnemünde - Die 100 innovativsten Unternehmen Deutschlands wurden gestern Abend von Mentor Lothar Späth in 4 Kategorien gewürdigt und ausgezeichnet. Darunter sind zum 6. Mal auch wir als Medizintechnikhersteller. Damit gehören wir zu den wenigen ostdeutschen Mittelständlern, die im Bewerbungsprozess beweisen konnten, dass alle Voraussetzungen für Innovationen durch das Management und Raum für die Ideen der Mitarbeiter geschaffen werden.

Antonia Kittelmann, Presse- und Öffentlichkeits-
referentin, erhielt stellvertretend für das Unternehmen am Abend die Urkunde von Lothar Späth.
Dabei setzen wir vor allem auch auf Frauen, denn jeder zweite Arbeitsplatz ist mit einer Frau besetzt. In unserer Entwicklungsabteilung sitzen sogar mehr Frauen als Männer. "Um innovativ zu sein, braucht es immer neue Denkansätze und Herangehensweisen, um Lösungen für Probleme zu finden. Frauen sind meist in Beruf und Familie gleichermaßen gefordert und können aufgrund dieser Erfahrungen Prozesse optimieren oder einfach einmal ganz praktisch an die Sache herangehen." sagt Frank Orschler, Geschäftsführer.
       Als Implantate-Hersteller müssen wir jedoch nicht nur schnell entwickeln, sondern auch den Vertrieb an über 1500 Kunden im In- und Ausland organisieren. Dabei hat sich die Kooperation mit der Studentenorganisation AIESEC [Link] als Erfolgskurs erwiesen: "Den Vertrag mit unserem jetzigen Vertriebspartner in Finnland hat sozusagen unser damaliger Praktikant ausgehandelt. Jetzt verkaufen wir unsere Implantate nach Finnland und dieser
Praktikant ist unser Ansprechpartner beim dortigen Händler, denn der hat ihn kurzerhand eingestellt." erklärt Frank Orschler weiter.
       Prof. Franke von der Universität Wien und Mitglied der Jury, zeigte in seinen Ausführungen, dass etwa die Hälfte des Umsatzes der kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland von den TOP 100 erwirtschaftet wird. - Für uns ein gutes Gefühl, dazuzugehören.
Spende von € 1.000,-- geht an das Hospiz Bad Berka
01.07.2010
Am 30. Juni fand die Scheckübergabe an das Hospiz Bad Berka statt. Die 1.000,-€ setzen sich zur Hälfte aus der Spende von 20,-€ pro Mitarbeiter beim Thüringer Unternehmenslauf am 09. Juni in Erfurt und einem zusätzlichen Spendenbetrag zusammen. Der Scheck wurde von Frank Orschler und Antonia Kittelmann in Vertretung aller Läufer an die Leiterin des Hospiz’, Frau Evelyn Pohl übergeben. Das Hospiz ist zu 10 Prozent auf Spenden angewiesen und möchte die Summe gern für eine Sitzecke im angrenzenden Garten verwenden, in die sich das Pflegepersonal und auch die Bewohner des Hospiz’ zurückziehen können. Evelyn Pohl, Ihre Belegschaft sowie die Bewohner freuen sich sehr über die Geste und bedankten sich bei allen Läufern für den Einsatz. Wir denken, dass das Hospiz der richtige Adressat unserer Spende ist und trainieren schon fürs nächste Jahr.
Frank Orschler und Antonia Kittelmann übergeben den Spendenscheck von 1.000,-€ an Evelyn Pohl und Schwester Nicole vom Hospiz Bad Berka
Königsee-Mannschaft läuft für einen guten Zweck
Erfurt - 09.06.2010
Am 09.06.2010 fand nach dem Erfolg des vergangenen Jahres zum zweiten Mal der Thüringer Unternehmenslauf mit über 2300 Läufern in Erfurt statt. Unter den 190 gestarteten Unternehmen, trat auch die Königsee Implantate GmbH mit 23 Mitarbeitern zu dem 5 km-Lauf
bei 30° im Schatten durch die Erfurter Innenstadt an.

Michael Riese und Jens Abendroth können stolz sein. Sie waren unter den Ersten der gesamten Königsee-Mannschaft.
Frank Orschler, Geschäftsführer, motivierte seine Mitarbeiter mit einer Spende von 20€ pro mitlaufendem Mitarbeiter zu Gunsten des Hospiz Bad Berka (aufgerundet 500€): „Unsere Gesundheit ist die Grundlage, um unser Leben nach unseren Wünschen gestalten zu können. Wir alle haben das Glück, dass wir uns bewegen, arbeiten und uns um unsere Familie kümmern können. Leider ist das manchmal keine Selbstverständlichkeit. In diesem Bewusstsein freue ich mich, dass eine solch große Gruppe in Erfurt an den Start gegangen ist. Zum einen ist dies gut für die Unterstützung des Hospiz Bad Berka und zum anderen für die Gesundheit und Fitness der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Der Spendenbetrag wird in den nächsten Tagen an das Hospiz Bad Berka überwiesen.

Auch unser derzeitiger Praktikant aus Serbien engagierte sich am Unternehmenslauf und hatte Spaß an der Sache.

Anja Huther beim Zieleinlauf nach anstrengenden 5 km durch die 30° heiße Erfurter Innenstadt.

Silvia Hoffmann und Sabine Bergner kurz vor der Ziellinie - erschöpft, aber glücklich.
Die Initiative ging von einzelnen sport- und laufbegeisterten Mitarbeitern aus. Trotz ein wenig Skepsis unter den Anmeldern waren nach dem Lauf doch alle froh und stolz, den inneren Schweinehund zum Wohle der eigenen Gesundheit, des Teamzusammenhalts und für den Spendenbetrag überwunden zu haben.

Fast die ganze Mannschaft in Siegerpose nach dem Lauf. Gewonnen haben alle.
Bei der Anmeldung im nächsten Jahr wollen wir jedenfalls eine noch größere Mannschaft aufstellen.

Siehe auch: Thüringer Allgemeine, Ost Thüringer Zeitung, Thüringer Landeszeitung
Aschau - 01.03.2010
Unser jüngster Neuzugang in Aschau bei Königsee
TiOB-Verfahren startet in die Pilotphase
Donnerstag, 03.12.2009
Aschau. - Mit einem Festakt startete gestern die Anwendung des innovativen TiOB-Verfahrens in unserer Galvanik. Dies ist das erfolgreiche Resultat eines dreijährigen gemeinschaftlichen Forschungsprojektes, an dem wir als einer von drei Partnern beteiligt waren. Wir sind stolz, Ihnen heute die ersten Musterproben präsentieren zu können:
Titanimplantate - unbehandelt [links], TiOB bioaktiv [mitte], TiOB bioinert [rechts]
Mittwoch, 02.12.2009
Aschau. - Gemeinsam mit dem Innovent e.V. für Technologieentwicklung Jena und dem Institut für Materialwissenschaften und Werkstoffe der Friedrich-Schiller-Universität Jena präsentieren wir heute den Beginn eines weiteren Innovationsschrittes der Öffentlichkeit. Seit 2006 wurde das neue Verfahren zur Oberflächenbehandlung von Implantaten in einem gemeinschaftlichen Forschungsprojekt entwickelt und vom Thüringer Wirtschaftsministerium gefördert. Nun fällt der Startschuss für die industrielle Nutzung an unserem Standort in Aschau.

Anodische Oxydation       © Innovent e. V.
Mit dem neuen TiOB-Verfahren werden Titanimplantate anodisch oxydiert. Durch zwei unterschiedliche Prozesse können die Implantate gezielt mit einer dünneren oder dickeren Schicht versehen werden. Die Eigenschaften der zwei Beschichtungen unterscheiden sich erheblich: Die dünnere, glatte Oberflächenschicht hemmt das Anwachsen von Gewebe, während die dickere und gleichzeitig rauere Schicht zu einem schnelleren Anwachsen der Zellen beiträgt.
       Dies gibt dem Chirurgen mehr Flexibilität je nach Anwendungszweck: Bei manchen Implantaten soll das Einwachsen in knochennahes Gewebe verhindert werden, da das Implantat wieder entfernt wird [TiOB-bioinert].
       In anderen Fällen z. B. in der Wirbelsäule muss das Implantat im Körper verbleiben und die spezielle Oberflächenschicht wird vom umgebenden Gewebe umschlossen [TiOB-bioaktiv].
Die Einbindung dieses Verfahrens in unsere Produktion ist ein weiterer Schritt in unserer seit 1993 ungebrochenen Kette von Entwicklungen und Innovationen. Für Thüringen bedeutet dies, dass wir unsere Wertschöpfungskette am Standort Aschau vervollständigen werden. Indem wir diesen Produktionsschritt hier bei uns im Thüringer Wald etablieren, werden Transportzeiten sowie externe Kosten eingespart und die Fertigungsflexibilität im Interesse unserer Kunden erhöht. - Für uns ein Grund zu feiern.

Titanoberfläche TiOB-bioinert

Titanoberfläche TiOB-bioaktiv
Beide Fotos hier in etwa 1000facher Objektvergrößerung © Innovent e. V.
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